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Dr. Rainer K. Liedtke
Rainer K Liedtke
Medizin war eher ein Zufall. Statt Arzt zu werden plante Rainer K. Liedtke erst ein Studium der Soziologie. Er nahm aber dann, in letzter Minute, einen ihm angebotenen Studienplatz für Medizin an. Das Studium finanzierte er teils über Auftritte als Gitarrist einer Beat-Gruppe, als Bauarbeiter, sowie als wissenschaftlicher Hilfsassistent an der Universität. Zudem sammelte er erste schriftstellerische Erfahrungen als freier Redakteur bei medizinischen Journalen.
Das Interesse an Arzneimitteln entstand über den Weg. So machte er seinen Doktor der Medizin mit Forschungen zu DNA und RNA am biochemischen Institut der Universität Bonn. Dem folgten weitere Studien in der molekularen Medizin. Hiernach kamen mehrere Jahre praktische Tätigkeit als Krankenhausarzt, danach weitere Jahre in wissenschaftlichen Positionen der pharmazeutischen Industrie. Parallel hielt er als Universitäts-Lehrbeauftragter Vorlesungen in Pharmakologie. Neben wissenschaftlichen Publikationen veröffentlichte er mehrere medizinische Fachbücher, medizinische Patienten-Informationen und Artikel zu gesellschaftlich wichtigen medizinischen Entwicklungen. Hinzu kam die Erstellung von über hundert Patentschriften vor allem in Pharmazie, Medizin, Informationstechnik. Daß darunter auch noch ein Patent “Windsurfboard mit Doppelrumpf-Bug“ existiert, liegt eher an seinem früheren Hobby Windsurfing.
Als Gründer einer Deutschen und US Pharma-Firma war Rainer K. Liedtke dann einige Jahre in New York tätig. Zu Entdeckungen und Entwicklungen hier gehören u.a. die transdermale Schwangerschafts-Verhütung, Schmerz-Pflaster gegen Rückenschmerz (das diesbezüglich erste Marktprodukt in den USA), antidepressive Eigenschaften des Hormons Oxytocin. Nach seiner Rückkehr nach München folgten wieder theoretische Wissenschaft und Publikationen einer ‘Allgemeinen Theorie des Schmerz’ sowie eines Modells zur Entstehung bestimmter Nebenwirkungen von Schmerzmitteln. Mehr Information zur Wissenschaft: www.rkliedtke.de.
Als Schriftsteller hat er seine Interessen an Soziologie wieder intensiviert mit dem Leitspruch:
„Fachwissen schließt Humor nicht aus“
 
 
 
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